Digitale Souveränität & Tech Due Diligence: Zeit, das Buzzword ernst zu nehmen.
- Klaus Becker
- 23. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Digitale Souveränität ist 2026 Überall. Auf Konferenzen, in Strategiepapieren, in PowerPoint-Titeln. Nur selten in der Realität. Denn echte digitale Souveränität zeigt sich nicht im Claim, sondern in einer einfachen Frage:
Können wir selbst entscheiden, oder entscheiden unsere Systeme, Anbieter und Altlasten für uns?

Hier trifft digitale Souveränität auf Tech Due Diligence. Und genau dort wird es unbequem.
Viele IT-Landschaften funktionieren, aber sie sind nicht souverän.
Daten sind vorhanden, aber nicht frei nutzbar
Plattformen sind modern, aber stark verankert
KI-Piloten existieren, aber ohne klaren Produktions- und Exit-Pfad
Verträge sind unterschrieben, Wechseloptionen theoretisch
Formal alles in Ordnung, aber strategisch ist es ein Risiko.
Klassische Tech Due Diligence schaut meist zurück: Was ist kaputt? Was kostet es?
Digitale Souveränität fragt nach vorn: Wie handlungsfähig sind wir morgen?

Genau deshalb verbinden wir bei OAKAI beides:
Tech Due Diligence & Digitale Souveränität als Readiness Check: ehrlich, strukturiert, umsetzbar.
Wo bestehen echte Abhängigkeiten?
Wie schnell können Daten, Plattformen oder KI-Ansätze gewechselt oder erweitert werden?
Was ist in 30 Tagen, 90 Tagen und langfristig konkret zu tun?
Keine Ideologie, keine Folien-Souveränität, sondern Entscheidungsfreiheit.
Digitale Souveränität ist kein politisches Statement. Sie ist eine Management-Disziplin und gute Tech Due Diligence ist ihr Fundament.
Wie souverän ist Ihre IT wirklich?



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